Schützenfest 2012

Dienstag:

Die „kalte Sophie“ machte ihrem Namen alle Ehre und bescherte uns Dienstag Abend nass-kaltes Wetter. Dennoch erschienen etliche Schützenbrüder an der Vogelstange zum „Kugelfang aufhängen“. Die Arbeit am Festplatz rund um die Vogelstange war schnell getan und so konnte uns anschließend der Regen unter dem schützenden Dach der Schützenhütte nicht viel anhaben.
Später ging es dann für viele noch zu unserem Kutscher Ralf, der an diesem Tag seinen 40. Geburtstag feierte. Am wärmenden Kamin fand der Tag so seinen erfolgreichen Abschluss und die anstehenden Festivitäten konnten beginnen.

 

Mittwoch:

Wie in jedem Jahr trafen sich die Schützenbrüder am Mittwoch Abend um 20:00 Uhr auf dem Hof Bertels zum traditionellen "Vogel abholen". Wieder waren es über 60 Schützen die dem Ruf folgten und sich bei recht frischen Temperaturen um ca. 21:30 Uhr geschlossen zum Vogelbauer Bernard Laubrock aufmachten um dort den Vogel zu begutachten. Anschließend ging es dann mitsamt Vogel zum Vereinslokal Arning.

 

Donnerstag:

Um 10:00 Uhr trafen sich zahlreichen Schützenbrüder um das Stevertal für die anstehenden Festivitäten herzurichten. Im Gegensatz zu den Vortagen war die Temperatur um einige Grad gestiegen und so konnte man bei warmem Sonnenschein die Fahnenmasten aufstellen und Wimpelketten aufhängen.

 

Über 70 Schützen und unzählige Gäste und Schaulustige trafen sich dann um 18:00 Uhr an der Vogelstange zum Nesselkönigschießen. Um 18:40 Uhr begann das Wetteifern um den begehrten Titel. Zahlreiche Anwärter schossen fleissig und unermüdlich. Bereits nach dem 87. Schuss fielen die Reste des Vogels und es stand fest: JULIAN BERNER ist neuer Nesselkönig! Zu seiner Königin ernannte er seine Freundin Mareen Waltering. Nach der Königsproklamation, bei der Vorjahresnesselkönig Dirk Hölscher seine Kette an Julian Berner übergab, zog der Festzug zum Festzelt, wo Fähnrich Norbert Frye-Welp einen erstklassigen, makellosen und fehlerfreien Fahnenschlag zum Besten gab. Anschließend eröffnete das neue Königspaar Julian und Mareen den Festabend mit einem Eröffnungstanz. Noch viele Stunden feierten die Steveraner und ihre Gäste fröhlich und gut gelaunt ihr neues Nesselkönigspaar bei guter Musik, erstklassigem Essen und leckerem Freibier.

 


 

Freitag:

Am Freitag um 19:00 Uhr traf sich eine kleine Gruppe von Schützenbrüdern zum traditionellen Grün holen und bewies, dass nicht immer Quantität, sondern vor allem auch Qualität gilt. Und so wurde es bei Grillwürstchen und kühlen Erfrischungsgetränken zu einem rundum gelungenen Abend in kleiner aber feiner Runde!

 

Samstag:

Zahlreiche Schützenbrüder und Schützenschwestern fanden sich am Samstag Nachmittag am Festzelt und an der Vogelstange ein um das Stevertal für die anstehenden Festiviäten zu schmücken: Das Grün wurde angebracht, die Rosen daran befestigt, Banner und Fahnen aufgehängt. Nach getaner Arbeit erfreute man sich dann bei Grillwürstchen und/oder Torte an dem fantastischen Schützenfest-Wetter!

 

Die kalte Sophie war längst vergessen und das Stevertal erstrahlte bei fantastischem Schützenfest-Wetter in festlichem Glanz als zahlreiche Schützenbrüder, -schwestern und Gäste am Samstag Abend zum Festzelt zogen um mit dem noch amtierenden Königspaar Sascha und Carina ein wundervolles Fest zu feiern. Der 1. Vorsitzende begrüßte das Königspaar, das Vorjahreskönigspaar Kai und Steffi, das Nesselkönigspaar Julian und Mareen sowie die zahlreichen erschienenen Gäste von nah und fern. Nach dem Eröffnungstanz begann das bunte Treiben, dass bei guter Stimmung bis spät in Nacht andauerte. Zudem stand auch noch ein weiterer Anlass zum Feiern auf dem Programm, der unser 1. Vorsitzender Ludger und seine Frau Hedwig feierten an diesem Tag ihren 34. Hochzeitstag!

 

Sonntag:

In diesem Jahr begann der Frühschoppen am Schützenfest-Sonntag eine Stunde später um 12:00 Uhr und zog zahlreiche Schützenbrüder in festlicher Montur sowie Gäste ins Stevertal, nicht zuletzt auch der leckeren Erbsensuppe von Helmut Wessels geschuldet. Gegen 13:45 Uhr machte sich der Schützenzug zum Abmarsch bereit. Von Leutnant Thomas Wallkötter durchgezählte 122 ½ Schützenbrüder waren erschienen und nachdem Hauptmann Bernhard Brinkmann das Kommando übernommen hatte setzte sich der Zug Richtung Hof Eilmann in Bewegung um die Vereinsfahne einzugliedern. Die Temperaturen stiegen auf sommerliche 24° und so waren die Schützenbrüder - nunmehr schon 134 - froh, als es weiter zur Schmiede Rönnebäumer ging. Unter großem Jubel wurde der Königswagen mitsamt dem amtierenden König Sascha Fliß, dem Vorjahreskönig Kai Sosna, dem Alterspräsidenten Heinrich Bertels und dem Ehrenvorsitzenden Bernard Schniggendiller in den Schützenzug eingegliedert und weiter ging es zum Ehrenmal. Nach einer Rede des 1. Vorsitzenden Ludger Gorke wurde der Kranz zu Ehren der Lebenden und Verstorbenen niedergelegt und eine Schweigeminute eingelegt.

 

Pünktlich um 15:00 Uhr erreichte der Schützenzug mitsamt dem Vogel seinen Bestimmungsort und wenig später konnte das Schießen beginnen. Vorher gab Major Hubert Brinkmann noch bekannt, dass nun an der Vogel die Insignien Apfel, Zepter und Krone trägt und derjenige Schütze, der diese Insignien von der Vogelstange holt, Freibiermarken erhält. Diesen Ansporn ließen sich die Schützenbrüder nicht zweimal sagen und schon wenige Augenblicke später war das Schießen um die Insignien und die Königswürde in vollem Gange. Bereits um 15:30 Uhr viel das Zepter, niedergeholt von Günter Mersmann, gefolgt vom Apfel (geschossen vom noch amtierenden König Sascha Fliß) und der Krone (geschossen von Michael Gorke). Doch damit war die Schießlaune keineswegs zu Ende. Im steten Wechsel schossen drei Schützenbrüder - Martin Wilmer, Michael Gorke und Leutnant Thomas Wallkötter – auf die letzten Reste des Vogels. Bis zum Schluss blieb für die vielen Schauslustigen und Mitfiebernden an der Vogelstange unklar, wer es denn nun sein würde. Doch um 16:15 Uhr fiel dann doch der letzte von 122 Schuss und Thomas Wallkötter war es, der den Abzug betätigt hatte. Unter tosendem Beifall feierten die Anwesenden ihren neuen König Thomas, der seine Freundin Angela Budde zur Königin ernannte.

 


 

Nach vielen Glückwünschen folgte die Königsproklamation, bei der der 1. Vorsitzende Ludger Gorke die Königskette dem Vorjahreskönig Sascha Fliß abnahm und an Thomas Wallkötter übergab. Der Schützenzug setzte sich in Bewegung gen Festzelt. Dort angekommen, ehrten die Fähnriche Sebastian Mersmann und Norbert Frye-Welp den neuen König mit einem erstklassigen Synchron-Fahnenschlag. Anschließend marschierten die Schützen, der Vorstand und die Offiziere geschlossen ins Festzelt, wo es wieder einmal hieß "Wegetreten und Frischmachen für den Königsball!".

 

Unzählige Gäste fanden sich dann um 20:00 Uhr im Festzelt ein um das neue Königspaar Thomas und Angela zu feiern. Um 20:15 Uhr marschierten die Offiziere zuerst mit dem Vorjahreskönigspaar gefolgt vom amtierenden Königspaar ins Festzelt ein und das Fest konnte beginnen. Zahlreiche Gäste waren erschienen. Und natürlich durften unsere Nachbarschafts-Schützenvereine aus Nottuln und Schapdetten sowie unsere Freunde aus den Baumbergen nicht fehlen. Unterstützt von der gewohnt erstklassigen Musik der Band „Motion“ feierte das Stevertal bis tief in die Nacht bei Helene Fischer bis Toten Hosen, bei Wiener Walzer und Stage Diving!

 

Montag:

Wie gewohnt begann der Schützenfest-Montag um 10:00 Uhr mit einem gemeinsamen Festgottesdienst im Festzelt mit Kaplan Axel Pieper, gefolgt vom Frühstück mit frischen Brötchen und Kaffee. Noch während des Frühstückes berichtete der 1. Vorsitzende Ludger Gorke von einer bewegenden Begegnung am Mittwoch-Abend, die er nun zum Anlass nahm, die Anwesenden um eine Spende für die Aktion „Jedem Kind ein Mittagessen“ zu bitten. Als der Spendenhut zurückkam, konnte Ludger Gorke die unglaubliche Summe von 673,85 Euro an Kaplan Axel Pieper übergeben. Anschließend folgten die Danksagungen der erschienenen Gäste der Volksbank und der Gemeinde Nottuln, gefolgt von Ehrungen für langjährige Vereinstreue. Auch die Anwesenden Jubelköniginnen Marlies Bruns (vor 40 Jahren) und Toni Rönnebäumer (vor 25 Jahren) wurden mit Blumen und Beifall gebührend geehrt. Und während die großen und kleinen Gäste sich mit Losen für die bevorstehende Tombola eindeckte und die Kleinen bei sommerlichem Wetter die Kinderbelustigung genoss, näherte sich langsam aber sicher das Ende auch dieses Schützenfestes. Doch eines ist und bleibt gewiss: „Nach dem Schützenfest ist vor dem Schützenfest!“

 

Nach den sehr schönen vergangenen Tagen stand am Mittwoch danach das Aufräumen auf dem Programm. Etliche Schützenbrüder entsorgten das Grün, befreiten den Festplatz und die Schützenhütte/Vogelstange vom Unrat und bauten (mit einem Tag Verzögerung) die Fahnenmasten und Wimpelketten wieder ab. Und selbst Königin Angela ließ es sich nicht nehmen, kräftig mit anzupacken!

 


 

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