Schützenfest 2014

Dienstag:

Mit dem traditionellen 'Kugelfang aufhängen' begann am Dienstag-Abend für zahlreiche Schützenbrüder sowie König Michael und Kaiser Heinz die Schützenfest-Woche. Der Kugelfang wurde angebracht und der Festplatz auf Vordermann gebracht.

 

Mittwoch:

Es scheint, als hätten die Hamburg-Fahrer das "Schietwetter" mit ins Stevertal gebracht. Dennoch trotzten rund 90 Schützenbrüder dem Regen und trafen sich am Mittwoch-Abend zum traditionellen 'Vogel wegbringen' auf dem Hof Bertels. Von dort ging es dann geschlossen zum Vogelbauer Berthold Laubrock, der stolz seinen diesjährigen Vogel präsentierte. In großer, fröhlicher Runde wurde der Piepmatz wie immer für ausgezeichnet befunden und anschließend ins Vereinslokal Arning gebracht, wo noch das ein oder andere Bierchen getrunken wurde. Einige nimmermüde Krieger zog es schlussendlich ins Festzelt, wo der Landjugend Nottuln ihr berauschendes Fest feierte.

 

Donnerstag:

Den vorherigen Abend noch in den Knochen, hieß es am Donnerstag-Morgen um 10:00 Uhr 'Wimpelketten aufhängen'. Zahlreiche Helfer waren erschienen und arbeiteten fleißig. Die letzten Regentropfen dieses Wochenendes störte dabei kaum. Nach zwei Stunden war alle Arbeit getan und das Stevertal erstrahlte im gewohnten grün-weißen Glanz.

 

Sagenhafte 300 Schützenbrüder und Gäste von nah und fern zog es am Donnerstag-Abend ins Stevertal um dem Kampf um die Nesselkönigwürde 2014 beizuwohnen. Zahlreiche Schützen versammelten sich an der Vogelstange und schossen im Wechsel auf den Vogel. Zum Ende hin war es ein spannendes Ringen zwischen den Schützen Ingo Jacob, Oliver Poppe, Moritz Kaiser, Stefan Gorke, Florian Fliß und Simon Weßels. Gegen 21:00 Uhr gab der Vogel mit dem 203. Schuss auf. Der neue Nesselkönig des Schützenvereins 'Gemütlichkeit' ist der frisch vermählte Stefan Gorke. Unter tosendem Beifall und Jubel der Gäste ließen ihn sein Schützenbrüder hochleben. Zu seiner Nesselkönigin erkor er seine junge Braut Christina.

Nach dem Abmarsch zum Festzelt und dem dortigen fabelhaft von Matthias Schlichtmann ausgeführten Fahnenschlag feierte die Gesellschaft noch bis tief in die Nacht, bei guter Musik, leckerem Essen und Freibier des neuen Nesselkönigs!

 


 

Freitag:

Über 20 Schützenbrüder versammelten sich am Freitag-Abend vor dem Festzelt um beim traditionellen 'Grün holen' zu helfen. Der steveraner Bürgerbus transportierte die gesellige Gruppe in die Baumberge wo nach getaner Arbeit Grillmeister Andreas Fliß für das leibliche Wohl sorgte.

 

Samstag:

Zahllose freiwillige Helferinnen und Helfer sorgen am Samstag ab 14:00 Uhr dafür, dass das Stevertal pünktlich zum abendlichen Eröffnungsball in seiner ganzen Pracht erstrahlte. Es wurde das Grün angebracht, Rosen daran befestigt, Transparente und Fahnen aufgehangen, aufgeräumt und gesäubert.

Vielen Dank an alle fleißigen Helfer/innen der vergangenen Tage, die dabei geholfen haben das bevorstehende Fest vorzubereiten!

 

Der stellvertretende Vorsitzende Andreas Fliß versprach zu Beginn des Eröffnunsballs am Samstag-Abend zu Ehren des amtierenden Königspaars Michel und Verena eine 'berauschende Ballnacht'. Und er hatte nicht zuviel versprochen! In einem zum Bersten gefüllten Festsaal feierte das Königspaar 2013 zusammen mit ihren Eltern, dem diesjährigen Silberkönigspaar Ludger und Hedwig Gorke, ein sagenhaft gutes Fest.

In seiner Begrüßung ließ es sich Andreas Fliß nicht nehmen, auch die weiteren Würdenträger, Jubilare und Ehrengäste willkommen zu heißen: Jubelkönig von vor 40 Jahren Bernhard Schniggendiller der in Personalunion in diesem Jahr auch die Posten des Ehrenvorsitzenden sowie des Alterspräsidenten bekleidet, mit seiner bezaubernden Königin Maria; das frisch gekrönte Nesselkönigspaar 2014 Stefan und Christina Gorke; die Baumberger Nachbarschaft sowie die drei Kaplane der Gemeinde Nottuln. Ein besonderer Dank ging an die Musikgruppe Splash, das Team um Festwirt Albert Fimpler sowie den frisch ernannten "Vereinsdekorateur" Walter Wortmann, der in mühevoller, wochenlanger Arbeit die Tischdekoration vorbereitete. König Michael dankte in seiner Rede vor allem den Offizieren und ihrem patentwürdigen wirkungsvollen Storchennest. Silberkönig Ludger bedankte sich bei seiner dienstältesten Nachbarin Änne Poppe und vor allem den vielen jungen aktiven Mitgliedern.

Unzählige Gäste strömten am Samstag-Abend von überall her um das Stevertal zu rocken. Die Nottulner Feuerwehr und die eigens für dieses Fest rekrutierte Jugendblaskapelle steigerten die guten Stimmung noch und so feierte Stevern bis tief in die Nacht ein berauschendes Fest.

Danke Michael und Verena!! Danke Ludger und Hedwig!!

 

Sonntag:

Gut, dass wir im vergangenen Jahr Petrus in der Verein aufgenommen haben. Er beschert und seither bestes Schützenfest-Wetter. So auch in diesem Jahr. Bei strahlendem Sonnenschein traf man sich um 12:00 Uhr zum traditionellen Erbsensuppe-Essen, wieder von Helmut Wessels in bester Art und Weise hergerichtet.

Dann hieß es gegen 14:00 Uhr antreten vor dem Festzelt! Zahlreiche Schaulustige hatten sich bereits versammelt um dem Treiben beizuwohnen. Leutnant Marco Hidding ließ die angetreten Schützenbrüder durchzählen, doch bereits dem ersten – Martin Frerick – war nicht bewusst, dass das Durchzählen mit ‚1‘ beginnt, sodass der Zug nachher auf beachtliche 231 Schützen anwuchs (eher waren es wohl rd. 110 Schützen). Den kleinen Startschwierigkeiten zum Trotz ließ der Leutnant anschließend alle Schützen mit Namen Gorke vortreten um vor versammelten Mannschaft darauf hinzuweisen, dass die Gorkes sich in der Vergangenheit als hervorragende Würdenträger erwiesen haben (amtierender König Michael Gorke, Silberkönig Ludger Gorke und Nesselkönig Stefan Gorke), sodass es wohl nur eine Formalität sein dürfte, wer heute an der Vogelstange dominieren wird. Besondere Ehre kam Schütze Moritz Kaiser zuteil. Ihm wurde die Aufgabe übertragen von nun an als ‚Vereinssanitäter“ für das Wohl eines jeden Vereinsmitglieds zu sorgen. Hierzu erhielt er einen entsprechenden Sanitäts-Koffer für das gesundheitliche (und leibliche!) Wohl zu sorgen. Nachdem die Meldung an den Hauptmann Bernhard Brinkmann gemacht wurde, ließ dieser Schütze Carsten Närding wegen falschem Schuhwerk vortreten und verdonnerte ihn dazu, am Schützenfest-Montag die Schuhe sämtlicher Schützen zu putzen. Fahnenunteroffizier Henrik Hölscher musste erklären, warum sein Federbusch in einem 1A-Zustand ist. Erklärung: Beim 35-jährigen Jubiläum des Fanfarenzuges Buldern ging dieser verloren. Schütze Jan van der Kolk fand den Federbusch in einem Graben, nahm ihn mit nach Hause, wo Mutter van der Kolk ihn in mühevoller Arbeit polierte und aufbereitete!

Der Schützenzug, bestehend aus einem frisch rasierten Vogel, 2 Musikzügen, 6 Offizieren, 16 Mann schwarzer Vorstand und den 231/110 Schützen, setzte sich in Bewegung. Nachdem die Fahne auf dem Hof Eilmann eingegliedert wurde, ging es weiter zur Schmiede Rönnebäumer um die Kutsche mitsamt den Majestäten ebenfalls einzugliedern. Zuvor jedoch mussten sich Schütze Dirk Hölscher und Adjutant Flo dafür rechtfertigen, dass sie nach dem Nesselkönigschießen auf dem Sofa der Familie Hartz genächtigt hatten. Vorsorglich wurde ihnen vom Major ein Mitbringsel für Herbergsvater Ralf Hartz überreicht, sollte so etwas noch einmal geschehen. Der Schützenzug setzte sich abermals in Bewegung. Nach der Kranzniederlegung zum Gedenken an die lebenden und verstorbenen Mitglieder des Schützenvereins, erreichte er die Vogelstange.

 

Die anfänglichen Startschwierigkeiten beim Durchzählen wirkten sich wohl auf das Königschießen aus. Denn auch hier gestaltete sich die Niederstreckung des Vogels als zunächst sehr zäh. Doch mit verstreichender Zeit war zu erkennen, dass Walter Till ein Auge auf die Königswürde geworfen hatte. Davon angespornt begaben sich auch die Schützen Marco Hidding, Georg Budde, Moritz Kaiser und Norbert Frye-Welp auf‘s Schlachtfeld und mit einem Mal wurde aus einer gemächlichen Bearbeitung des zähen Vogels ein bis zuletzt spannendes abwechselndes Schießen, bei dem ein jeder den letzten Schuss hätte machen können. Doch schlussendlich bewies Walter Till Nervenstärke, holte um 17:17 Uhr mit dem 132. Schuss die letzten Reste des Vogels von der Stange und wurde so Schützenkönig 2014! Zu seiner Königin erkor er seine liebreizende Gattin Marie-Theres!

Nach minutenlangen Jubel der Anwesenden und zahlreichen Glückwünschen von Schützenbrüdern, Freunden und Verwandten erfolgte die Königsproklamation, wo König Walter die Königskette des Vorjahreskönigs Michael überreicht bekam. Gegen 18:00 Uhr begab sich der Schützenzug zurück zum Festzelt, wo die Fähnriche Sebastian Mersmann und Norbert Frye-Welp den Zuschauern einen erstklassigen Fahnenschlag präsentierten. Nach dem feierlichen Einmarsch ins Festzelt hieß es wie immer "Wegetreten und Frischmachen für den Königsball".

 

Selten war ein Schützenfest-Sonntagabend so gut wie in diesem Jahr. König Walter hatte sämtliche Kräfte für seinen Thron mobilisiert. Um 20:00 Uhr waren alle Tische besetzt und so begann der Königsball 2014 mit einem feierlichen Einmarsch des Vorjahreskönigspaares Michael und Verena, des Silberkönigspaares Ludger und Hedwig Gorke, des Jubelkönigspaares (40 Jahre) Bernhard und Maria Schniggendiller sowie zum guten Schluss des neuen Königspaares Walter und Marie-Theres! Auch die Nachbarvereine aus Nottuln und Schapdetten waren mit großen/großartigen Abordnungen erschienen wie auch Vereinswirt Arno Arning samt seiner kompletten Belegschaft. In einer kurzen Ansprache bedankte sich König Walter bei seinen Vize-Königen, bei seiner Familie, seiner Nachbarschaft und seiner Königin! In bewährter Weise holte die Musikgruppe „Motion“ das Beste aus der Festgesellschaft heraus und lieferte somit eine erstklassige Basis um diesen Königsball zu einem, nicht nur für das Königspaar, unvergesslichen Abend zu machen! Das neue Königspaar Walter und Marie-Theres feierte und wurde gefeiert bis spät in die Nacht und so bekam das Stevertal seine zweite ‚berauschende Ballnacht‘ in diesem Jahr!

Danke Walter und Marie-Theres!!

 

Montag:

Am Geburtstag der Silberkönigin Hedwig Gorke versammelten sich fast 200 Gäste im Festzelt um an der heiligen Messe mit Kaplan Klöpper teilzunehmen. Beim anschließenden gemeinsamen Frühstück wurde viel geklönt und gelacht.

Noch während die Anwesenden es sich an diesem sonnigen Morgen gut gehen ließen, trat der stellvertretende Vorsitzende Andreas Fliß - in Vertretung für den 1. Vorsitzenden Ludger Gorke, der in diesem Jahr die Silberkönigswürde inne hat - an das neue vereinseigene Rednerpult und begrüßte die zahlreich erschienenen Würdenträger und Gäste, darunter die Vertreter der Presse, der Volksbank Nottuln sowie der Gemeinde Nottuln. Bezogen auf die Landjugendfeier vom Mittwoch unter dem Motto „Das Tal bebt“ bedankte sich die Volksbank unter Karl Weckendorf mit den Worten „Das Tal bebt immer noch“ für mittlerweile 15 Jahre Gastfreundschaft im Stevertal, die ihm zu Teil wurden.

Besonders geehrt wurde Jubelkönigin von vor 65 (!) Jahren Margarete Steens, die dienstälteste Königin. Als erste Königin nach dem 2. Weltkrieg hat sie das Vereinsleben seither begleitet und aktiv gelebt. Ebenfalls gedankt wurden Elisabeth Schulze-Westerath für ihre jahrelange Herrichtung des Altars am Montag-Morgen sowie Markus und Ute Ahlers für die gespendeten Schulterpolster für die im vergangenen Jahr restaurierte Vereinsfahne.

Mit sämtlichen Würdenträgern - dem neuen Königspaar Walter und Marie-Theres Till, dem Vorjahreskönigspaar Michael und Verena Gorke, dem Silberkönigspaar Ludger und Hedwig Gorke sowie dem Jubelkönigspaar von vor 40 Jahren Bernhard und Maria Schniggendiller - und sämtlichen Vorstandsmitgliedern, Offizieren und den für langjährige Vereinstreue geehrten Schützenbrüdern ging es anschließend mit Dieter Klein zum Fototermin zu Schulze-Westerath’s Wassermühle.

 


 

Nach dem offiziellen Teil verteilten sich im Lauf des Tages die zahlreichen Gäste in oder vor dem Zelt und genossen das herrliche Wetter und die Musik und versorgten sich beim Pommes-Stand und der Theke mit der notwendigen Verpflegung. Das Königspaar Walter und Maries-Theres ihrerseits verpflegten seine Gäste ebenfalls und genossen den gemütlichen Nachmittag in vollen Zügen. Die Kinder spielten auf der Festwiese denn die Offiziere hatten wir eine tolle Kinderbelustigung vorbereitet. Als krönender Abschluss fand wieder die große Tombola statt. In diesem Jahr gab es als Hauptpreis ein tolles Smartphone, welches sich Hedwig Schlichtmann sichern konnte!

Es war ein wundervolles, sehr gut besuchtes Schützenfest 2014 voller guter Laune, mit einem tollen Vorjahreskönigspaar und einem fantastischen neuen Königspaar! …nun heisst es wieder 360 Tagen warten.

 


 

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